Schultersubluxationen in Folge schlaganfallbedingter Hemiparesen stellen eine häufige Komplikation in der Frühphase der neurologischen Rehabilitation dar, denn sie sind schmerzhaft und bedingen hierdurch meist eine längere Ruhephase. Funktionelles Training ist in dieser Phase meist nur eingeschränkt bis gar nicht möglich. Eine übliche Versorgung einer Schultersubluxation wird mit einer Schulterorthese vorgenommen. Diese offene Beobachtungsstudie geht der Frage nach, ob eine funktionsgerechte Kinesiotapeanlage die Schmerzen reduzieren und den Einsatz einer Schulterorthese in der Phase des frühfunktionellen Trainings verhindern kann.
Erklärungen der EBP-Fachbegriffe finden Sie im Glossar.
Keyword 1: Schlaganfall
Keyword 2: Hemiparese / Halbseitenlähmung
Keyword 3: Taping
Weitere: Aktivitäten der oberen Extremität, erworbene Hirnschädigung, Frührehabilitation, Funktionen der oberen Extremität, Hand- und Armgebrauch, Hemiparese / Halbseitenlähmung, Hemiparese/Hemiplegie, Hilfsmittel, Hilfsmittelanpassung, Hilfsmittelversorgung, Hirninfarkt, Hirnschädigung/-verletzung, Kontextfaktoren, Körperfunktionen und -strukturen (ICF), Neurologie, neurologische Rehabilitation, Orthese, Produkte und Technologien (ICF), Rehabilitation der oberen Extremität, Schlaganfall, Schlaganfall, akutes Stadium, Schlaganfallrehabilitation, Schmerzen, Schulter, Schulterschmerzen, stationär, Subluxation der Schulter, Taping, Umweltfaktoren, Verletzungen und Erkrankungen der Schulter