2023  |  RCT/CCT  |  EBP-ID: 22590

Functional and Cognitive Occupational Therapy (FACₒT) verbessert Selbstwirksamkeit und verhaltensbezogenen emotionalen Status von Menschen mit leichtem Schlaganfall: Analyse der sekundären Endpunkte

Adamit T, Shames J, Rand D. Functional and Cognitive Occupational Therapy (FaCoT) Improves Self-Efficacy and Behavioral-Emotional Status of Individuals with Mild Stroke; Analysis of Secondary Outcomes. International journal of environmental research and public health 2023; 20(6): e-pub ahead of print 2023/03/30. doi: 10.3390/ijerph20065052.

Ziele der Arbeit

Untersuchung der Wirksamkeit („effectiveness“) der Ergotherapie-Intervention „FACoT“ (sprich: „Fact“) („Functional and Cognitive Occupational Therapy) bei Menschen mit leichtem Schlaganfall im Vergleich zur Standardversorgung. Auf die primären Endpunkte dieser Studie – Betätigungsperformanz und Teilhabe – hatte die Intervention statistisch und klinisch signifikante Effekte mit großen Effektstärken gezeigt (Adamit et al. 2021). Im vorliegenden Artikel geht es um die Auswirkungen auf die sekundären Endpunkte, um besser zu verstehen, welche Faktoren an den Verbesserungen im Alltag beteiligt sein könnten.

Forschungsfrage/Endpunkte/Hypothesen

Untersucht wurden Veränderungen der Selbstwirksamkeit, des Verhaltens, des emotionalen Zustands und der Selbstwahrnehmung in Bezug auf die Teilhabe (sekundäre Endpunkte). Die Hypothese lautete: Menschen, die „FACoT“-Ergotherapie erhalten, verbessern ihre Selbstwirksamkeit, ihr Verhalten, ihren emotionalen Status und ihre Selbstwahrnehmung im Vergleich zu Menschen, die die Standardversorgung erhalten – und zwar nach Abschluss der Intervention und 3 Monate später (Follow up).

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Hinweis zu den Fachbegriffen

Erklärungen der EBP-Fachbegriffe finden Sie im Glossar.

Keywords

Keyword 1: Schlaganfall

Keyword 2: leichter Schlaganfall

Keyword 3: Functional and Cognitive Occupational Therapy

Weitere: Aktivitäten und Teilhabe (ICF), ältere/alte/(hoch-)betagte Menschen, betätigungsbasiertes Strategietraining, Coping-Strategien entwickeln/einsetzen, depressive Episode/Depression, depressive Symptomatik, Dysexecutive Questionnaire, Einzeltherapie, emotionales Wohlbefinden, ergotherapeutische Interventionen, Ergotherapie, Erwachsene, erworbene Hirnschädigung, exekutive Dysfunktionen, exekutive Funktionsfähigkeit, Exekutivfunktionen, Geriatric Depression Scale, Geriatrische Depressionsskala, Hirnschädigung/-verletzung, leichter Schlaganfall, Neurologie, neurologische Erkrankung, neurologische Rehabilitation, New General Self-Efficacy Scale (NGSE), Partizipation / Teilhabe (ICF), randomisierte kontrollierte Studie, Reintegration to Normal Living Index (RNL), Schlaganfall, Schlaganfallrehabilitation, Selbstwirksamkeit, Standardversorgung, Strategien, Strategien, metakognitive, Strategietraining, Verhalten, zuhause lebend

Filter

Diagnose(n)/Symptomatik

Neurologische Erkrankungen
  • Hirnschädigungen (z.B. Schlaganfall, Entzündliche Erkrankungen, Zerebralparese)

Altersgruppe(n)

  • Erwachsene
  • ältere/alte/(hoch-)betagte Menschen

Zielgruppe(n)

  • Patient:innen/Klient:innen

Interventionen

Spezifische Aktivitäten (Training von Betätigungsfertigkeiten, Restitution)
  • Berufsbezogenes Training/Arbeitstherapie/Training schulischer Fertigkeiten
  • Training persönlicher ADL (z.B. Anziehtraining, Lagerung und Transfer, LiN)
  • Training instrumenteller ADL (z.B. Haushalts-, Schreibtraining, AOT)
  • Training im Bereich Spiel, Freizeit, Erholung (z.B. Entspannung, Feldenkrais)

Berufsgruppe(n)

  • Ergotherapie beteiligt