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2015  |  RCT/CCT  |  EBP-ID: 22748

Homonymer Gesichtsfeldausfall: Die Auswirkungen von kompensatorischem Explorationstraining auf die Mobilität. Eine randomisierte kontrollierte Studie

de Haan GA, Melis-Dankers BJ, Brouwer WH et al. The Effects of Compensatory Scanning Training on Mobility in Patients with Homonymous Visual Field Defects: A Randomized Controlled Trial. PLOS ONE 2015; 10(8): e0134459. doi.org/10.1371/journal.pone.0134459.

Ziele der Arbeit

Untersuchung der Auswirkungen eines kompensatorischen Explorationstrainings (große horizontale
Bewegungen) auf Aktivitäten und Teilhabe im Zusammenhang mit Mobilität (primäres Ziel). Zusätzlich wurden
visuelle Explorationstests durchgeführt, um zugrunde liegende visuelle Leistungen zu prüfen und mit den
Ergebnissen anderer Studien zu vergleichen. Außerdem wurden visuelle Funktionstests und eine Überprüfung
der Lesefähigkeit durchgeführt.

Hypothesen

Das kompensatorische Explorationstraining verbessert die Exploration und Aktivitäten im Zusammenhang mit der Mobilität. Visuelle Funktionen (z. B. die Größe des Gesichtsfelds) werden dagegen nicht beeinflusst. Auch auf das Lesen hat die Intervention keine Auswirkungen, da bereits zwei andere Studien keinen Effekt von kompensatorischem Explorationstraining auf das Lesen fanden und da das Explorationstraining in der Studie den Fokus auf großen horizontalen Sakkaden hatte, während für das Lesen kleine Sakkaden benötigt werden.

















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Hinweis zu den Fachbegriffen

Erklärungen der EBP-Fachbegriffe finden Sie im Glossar.

Keywords

Keyword 1: erworbene Hirnschädigung

Keyword 2: Gesichtsfeldeinschränkung

Keyword 3: Explorationstraining

Weitere: Aktivitäten (ICF), Aktivitäten und Teilhabe (ICF), ältere/alte/(hoch-)betagte Erwachsene, Cerebral Visual Disorders Questionnaire (CVD), ergotherapeutische Interventionen, Ergotherapie, Erwachsene, erworbene Hirnschädigung, Explorationstraining, explorieren, Gefahrenwahrnehmung / Risikowahrnehmung, Gesichtsfeld, Gesichtsfeldeinschränkung, Hemianopsie, Hirnblutung, Hirninfarkt, Hirnschädigung/-verletzung, Independent Mobility Questionnaire (IMQ), InSight-Hemianopia Compensatory Scanning Training (IH-CST), junge Erwachsene, Kompensation, Kontextfaktoren, Körperfunktionen und -strukturen (ICF), Lesefertigkeiten, Mobilität, Mobilität (ICF), multizentrische randomisierte kontrollierte Studie, multizentrische Studie, Neurologie, neurologische Erkrankung, neurologische Rehabilitation, personbezogene Faktoren (ICF), Quadrantenanopsie, Radner Reading Chart, randomisierte kontrollierte Studie (RCT), Rehabilitation, Schädelhirntrauma (SHT), Schlaganfall, Schlaganfallrehabilitation, Sehen/Sehvermögen/Sehfähigkeit, Strategien, Strategietraining, Visual Functioning Questionnaire (NEI-VFQ-25), Wartelisten-Kontrollgruppe

Filter

Diagnose(n)/Symptomatik

Neurologische Erkrankungen
  • Hirnschädigungen (z.B. Schlaganfall, Entzündliche Erkrankungen, Zerebralparese)

Altersgruppe(n)

  • Erwachsene
  • ältere/alte/(hoch-)betagte Menschen

Zielgruppe(n)

  • Patient:innen/Klient:innen

Interventionen

Spezifische Aktivitäten (Training von Betätigungsfertigkeiten, Restitution)
  • Training prozessbezogener Fertigkeiten (z.B. Kognitives Training, HoDT)

Berufsgruppe(n)

  • Ergotherapie beteiligt
DVE-Studienzusammenfassung erstellt von: © Sabine George und © Helga Ney-Wildenhahn, 2026