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2025  |  RCT/CCT  |  EBP-ID: 22754

Exekutive Dysfunktion nach erworbener Hirnschädigung bei Erwachsenen: CO OP Ansatz™ vs. Standard-Ergotherapie zum Erreichen von Betätigungszielen. Eine randomisierte kontrollierte Studie

Dawson DR, Anderson ND, Bar Y et al. Comparing the CO-OP Approach(TM) to Usual Occupational Therapy for Adults with Executive Dysfunction Following Acquired Brain Injury: A Randomized Controlled Trial. Brain Sciences 2025; 15(11): 1195. doi.org/10.3390/brainsci15111195.

Ziele der Arbeit

Die Studie untersuchte, ob der CO OP Ansatz™ (Cognitive Orientation to daily Occupational Performance) Erwachsenen mit erworbener Hirnschädigung im chronischen Stadium und Beeinträchtigung exekutiver Funktionen besser hilft als die Standard-Ergotherapie, um die Ausführung selbstgewählter Alltagsziele und die Zufriedenheit damit zu verbessern.

Primärer Endpunkt

Verbesserung bei nicht trainierten Zielen unmittelbar nach Abschluss der Intervention (Generalisierung).

Sekundäre Endpunkte

  • Verbesserung trainierter Ziele nach Abschluss der Intervention
  • Aufrechterhaltung der Effekte a) für trainierte und b) für nicht trainierte Ziele drei Monate nach Abschluss der Therapie
    Exekutivfunktionen und Integration in der Gemeinde. 
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Hinweis zu den Fachbegriffen

Erklärungen der EBP-Fachbegriffe finden Sie im Glossar.

Keywords

Keyword 1: erworbene Hirnschädigung

Keyword 2: exekutive Dysfunktionen

Keyword 3: Cognitive Orientation to daily Occupational Performance (CO-OP)

Weitere: Aktivitäten, Aktivitäten (ICF), Aktivitäten und Teilhabe (ICF), Alltagsaktivitäten planen/organisieren, ältere/alte/(hoch-)betagte Erwachsene, ambulante Ergotherapie, andere Intervention, Anpassung, Ausführung von Aktivitäten, Behavior Rating Inventory of Executive Function (BRIEF), Betätigungsperformanz, Canadian Occupational Performance Measure (COPM), Cognitive Orientation to daily Occupational Performance (CO-OP), Delis-Kaplan Executive Function System (D-KEFS), Einzeltherapie, ergotherapeutische Interventionen, Ergotherapie, Ergotherapie zuhause, Erwachsene, erworbene Hirnschädigung, exekutive Dysfunktionen, exekutive Funktionsfähigkeit, Exekutivfunktionen, Hausbesuch, Hirnschädigung/-verletzung, Integration in Gemeinde, kognitive Flexibilität, Körperfunktionen und -strukturen (ICF), Mayo Portland Adaptability Inventory (MPAI), Metakognition, Neurologie, neurologische Erkrankung, neurologische Rehabilitation, Partizipation / Teilhabe (ICF), randomisierte kontrollierte Studie (RCT), Schlaganfall, chronisches Stadium, Self-Ordered Pointing (SOP), Standardversorgung, Strategien, metakognitive, verbale Flüssigkeit, Verhalten, Verhaltensregulation, Zielerreichung, Zufriedenheit mit der Zielerreichung

Filter

Diagnose(n)/Symptomatik

Neurologische Erkrankungen
  • Hirnschädigungen (z.B. Schlaganfall, Entzündliche Erkrankungen, Zerebralparese)

Altersgruppe(n)

  • Erwachsene
  • ältere/alte/(hoch-)betagte Menschen

Zielgruppe(n)

  • Patient:innen/Klient:innen

Interventionen

Beratung, Edukation, Schulung
  • Energie-/Fatigue-, Selbst-, Stress-, Zeitmanagement u.ä.
  • Verhaltenstherapeutische/-bezogene Interventionen
Spezifische Aktivitäten (Training von Betätigungsfertigkeiten, Restitution)
  • Training persönlicher ADL (z.B. Anziehtraining, Lagerung und Transfer, LiN)
  • Training instrumenteller ADL (z.B. Haushalts-, Schreibtraining, AOT)
  • Training im Bereich Spiel, Freizeit, Erholung (z.B. Entspannung, Feldenkrais)

Berufsgruppe(n)

  • Ergotherapie beteiligt
DVE-Studienzusammenfassung erstellt von: © Sabine George und © Theresa Hausner, 2026