Sind betätigungsbasierte Interventionen bei Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen effektiver als die Standardbehandlung, wenn es darum geht, kurz- und langfristige Ergebnisse zu verbessern?
1. Welche betätigungsbasierten Interventionen sind bisher eingesetzt worden, um Abhängigkeitserkrankungen zu behandeln?
2. Welche Arten von Sucht werden mit betätigungsbasierten Interventionen behandelt? Werden bestimmte Arten von Betätigungen bevorzugt für bestimmte Arten von Suchterkrankungen eingesetzt?
3. Welche Endpunkte (Therapieergebnisse) werden untersucht (z. B. Substanzmissbrauch, Lebensqualität, Selbstwirksamkeit)?
4. Mit welchen didaktischen und/oder anderen Behandlungen wurden betätigungsbasierte Interventionen bisher verglichen?
5. Welche der 7 Bereiche der Betätigung werden am häufigsten als Intervention bei Abhängigkeitserkrankungen eingesetzt (7 Bereiche laut AOTA-Framework [AOTA 2014]: Ruhe/Schlaf, [Aus-]Bildung, Arbeit, Freizeit, soziale Teilhabe, Aktivitäten des täglichen Lebens [ATL] und instrumentelle Aktivitäten des täglichen Lebens (IATL))?
6. Verbessern bestimmte Betätigungsbereiche die Abhängigkeit und/oder andere Therapieergebnisse mehr als andere?
Erklärungen der EBP-Fachbegriffe finden Sie im Glossar.
Keyword 1: Psychiatrie/Psychosomatik/Sucht
Keyword 2: Abhängigkeitssyndrom/Sucht
Keyword 3: betätigungsbasierte Intervention
Weitere: Abhängigkeitssyndrom/Sucht, Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL/ATL), ambulant, ambulante Rehabilitation, ambulante Suchtrehabilitation, ambulante Therapie, ambulant/stationär, andere Intervention, Angst, Arbeit, Arbeit / Beruf, arbeitsbezogene Intervention, Arbeitstherapie, Aufmerksamkeits-Kontrollgruppe, Beck Depression Inventory (BDI) / Beck Depressions Inventar, betätigungsbasierte Intervention, betätigungs- und aktivitätsbasierte Interventionen, bezahlte/unbezahlte Arbeit, Craving, Depression, depressive Episode/Depression, depressive Symptomatik, Drogenabhängigkeit/-missbrauch, Erholung / Freizeit, Familientherapie, Forensik / Strafvollzug, Freizeitaktivitäten, Freizeittherapie / Freizeitrehabilitation, gemeindenahe Rehabilitation, gemeinwesenorientiert / gemeindenah, Inanspruchnahme von Leistungen, instrumentelle Aktivitäten des täglichen Lebens (IADL), körperliche Aktivität, körperliche Aktivität und körperliches Training, körperliches Training, kriminelles Verhalten, Lebensqualität, Medikamentenabhängigkeit/-missbrauch, Motivation, musikalische Aktivitäten, musikalische Betätigungen, Peer-Beratung/Peer-Unterstützung, Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Produktivität, psychiatrische Klinik, Qigong, Rauchen, Tabak-/Nikotinabhängigkeit, Reduktion von Symptomen, riskanter, schädlicher und abhängiger Alkoholgebrauch, Selbstwirksamkeit, soziales Leben, Sport, Standardversorgung, stationär, Stimmung, Suchtmittelkonsum, systematischer Review, Systems Releasing Action Therapy (SRAT), Tai Chi, Yoga